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Deborah Sasson

Selten haben sich sängerisches Können und attraktive Präsenz so glücklich verbunden wie bei Deborah Sasson.

Ihre Stimme:
Ein wunderbar wandelbares "Instrument", das alle Facetten von samtener Wärme, dramatischer Kraft und kristallener Höhe traumwandlerisch meistert.

Ihre Erscheinung:
Bezwingend attraktiv, elegant, modebewusst und sportlich. Mit einem Wort Sie ist die "moderne" Sopranistin par excellence.

So ist es mehr als verständlich, dass sie ständiger und gern gesehener Gast in den großen TV-Galas ist, wie z.B. in André Rieu's "Zauber der Musik", in der "José-Carreras-Gala", in der sie gemeinsam mit Cliff Richard, José Carreras und anderen Größen der Unterhaltung ihr Lied "Wenn ein Stern vom Himmel fällt" vorstellt*) oder in der TV-Show "Jahrhunderthits" einige große Klassiker präsentiert.

Deborah Sasson wurde in Boston geboren, sie studierte Gesang am renommierten Oberlin Konservatorium, und ihr erstes Engagement führte sie ohne Umwege direkt in das Mekka des Gesanges, die Metropolitan Opera in New York.

Am Broadway debütierte sie in dem Musical "Showboat", wo sie Leonard Bernstein begegnete, der sie für die Hamburger Inszenierung der "West Side Story" an die Hamburgische Staatsoper vermittelte: Das war der Beginn ihrer deutschen Karriere. Ihr Dank an "Lenny" war die Longplay "Bernstein on Broadway", die sie später mit Peter Hofmann unter der Leitung von Michael Tilson Thomas mit dem "Los Angeles Philharmonic Orchestra" in den U.S.A. einspielte.

Es folgten zahlreiche Engagements an internationale Opernhäuser wie San Francisco, Venedig, Rio de Janeiro, London, Wien, Paris, die "Bayreuther Festspiele" und andere mehr.

Highlights in ihrer Karriere waren die Aufführung und Tonträgeraufnahme von

*) Deborah Sasson "Weihnachtsträume", palm records/da-music CD 873906-2

Mahlers 8. Sinfonie mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Seiji Ozawa in der New Yorker Carnegie Hall, eine erste Japan-Tournee, ebenfalls mit Ozawa, sowie eine zweite mit der Wiener Volksoper, deren Höhepunkt das Neujahrskonzert in der Suntory Hall in Tokio war.

Mit René Kollo und Peter Hofmann spielte sie drei Longplays mit dem London Symphony Orchestra ein, als erfolgreichste Klassik-Interpretin wurde ihr vor einigen Jahren der begehrte "Klassik-Echo-Award" der deutschen Phono-Akademie verliehen.


Musikalische Berührungsängste kennt sie nicht, ihr Kriterium ist die musikalische Qualität, daher ist ihre künstlerische Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes stilübergreifend, von Oper über Musical bis Crossover und Pop. Einer ihrer ersten Ausflüge in die Pop-Musik (die Habanera aus "Carmen" im Electronic Sound) wurde als "Danger in her eyes" ein echter Überraschungshit. Ihre Duett-Version von "Scarborough Fair" mit Peter Hofmann wurde mit dreifach Platin ausgezeichnet.

Ihre Konzerttätigkeit ist äußerst umfangreich, so gibt sie Solo-Konzerte mit ihrem eigenen internationalen Ensemble, wirkt häufig bei Open-Air-Veranstaltungen mit Partnern/Partnerinnen wie Neil Shicoff, Eva Marton, Vincenzo la Scola oder Agnes Baltsa mit. Seit Jahren begeister sie das Publikum auch in einem schwungvollen Duo-Programm mit dem großartigen Opernsänger und Entertainer Gunther Emmerlich, in dem beide die ganze Bandbreite ihres vielfältigen Könnens ausspielen können.

Ein aktuelles Projekt ist ihre Mitwirkung in einer aufwändigen Open-Air-Inszenierung der "Zauberflöte", weitere Ideen und künstlerische Pläne warten auf ihre Realisierung. Wie heißt es doch so schön bei Shakespeare: "If music is the food of love, play on!" Ein Motto, dem sich Deborah Sasson von ganzem Herzen anschließt.

 

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