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Emilio Ruggerio
In den wenigen Jahren seit der mexikanische Tenor Emilio Ruggerio in
Europa ist, hat er bereits eine beachtenswerte Karriere gemacht.
Zunächst kam er an das Internationale Opernstudio des Opern-hauses
Zürich. Von dort trat er 1998 erstmals beim Festival in Gars am
Kamp in der Rolle des Rodolfo in LA BOHÈME auf. Zuvor hatte
Ruggerio in Mexico bereits auf der Bühnen gestanden,
außerdem in San Francisco und Arizona. Er hat bei Mozart -
Aufführungen mit-gewirkt und war an Aufnahmen für den
Rundfunk und für CD-Produktionen beteiligt. Die italienische
Botschaft in Mexico City lud ihn 1997 ein, beim Donizetti-Festival den
Ernesto im "Don Pasquale" zu singen.
Während seiner Zeit in Zürcher Opernstudio wurde er mehr und
mehr in markanten Partien am Opern-haus beschäftigt, unter anderem
in der schwierigen Partie des Conte di Libenskof in Rossinis "Reise
nach Reims". Er stand damals mit nahezu allen berühmten
Sängern seiner Generation auf der Bühne, auch mit Placido
Domingo, José Carreras, Cecilia Bartoli, Agnes Baltsa und
Ruggiero Raimondi.
Als sich Emilio Ruggerio für das Opernstudio der Mailänder
Scala interessierte, bot ihm Maestro Riccar-do Muti sofort einen
Solovertrag an. Er sang in den folgenden beiden Jahren viele kleinere
Partien an diesem traditionsreichen Haus aber auch schon den Rodolfo in
LA BOHÈME und die Tenorpartie im REQUIEM von Strawinksky. In den
nachfolgenden Jahren war Ruggerio als Alfredo (LA TRAVIATA) in Gars am
Kamp verpflichtet, sang Elisero in Rossinis MOSÉ im European
Festival in Bayreuth, Duca (RIGOLETTO) in Heidenheim. Außerdem
tritt er regelmäßig am Opernhaus in Innsbruck, an der Wiener
Volksoper, am Wuppertaler Theater, am Theater Bielefeld und am
Opernhaus Halle auf.
Über seine Operntätigkeit hinaus wird Ruggerio
regelmäßig zu Konzerten, Rundfunk- und CD-Aufnahmen
eingeladen. Im Jahre 2003 hat er außerdem bei der Verfilmung des
RIGOLETTO mitgewirkt.
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