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Simone Nold
Sie erhielt ihre Ausbildung an der Münchner Hochschule für
Musik bei Kammersängerin Reri Grist; außerdem besuchte sie
die Liedklassen von Dietrich Fischer-Dieskau und Helmut Deutsch. Im
Rahmen eines DAAD-Stipendiums studierte sie in den USA bei Virginia
Zeani (Oper) und Leonard Hokanson (Lied). 1996 wurde die lyrische
Sopranistin Mitglied der Deutschen Staatsoper Unter Linden Berlin und
gab ihre Rollendebüts hier u.a. als Pamina, Konstanze,
Ännchen, Marzelline und Madeleine. Ebenso wie für barocke
Ausgrabungen (z.B. als Smorfiosa in Gassmanns L’opera seria unter
René Jacobs bei den Festwochen für alte Musik in Innsbruck)
engagiert sich Simone Nold für die Musik der Gegenwart: So
übernahm sie u.a. die Hauptpartie der Rose in Elliott Carters Oper
What next? unter Daniel Barenboim in Chicago und New York sowie unter
Kent Nagano in Paris. Zu den weiteren musikalischen Partnern von Simone
Nold, die sich auch dem Lied und der Kammermusik mit besonderer Hingabe
widmet, zählen u.a. Pierre Boulez, Christoph Eschenbach, Adam
Fischer, Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling und Peter Schreier. Sie
gastiert an allen bedeutenden Musikzentren in Europa und Nordamerika
und wirkt bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehübertragungen mit.
2005 gab Simone Nold ihr Debüt als Sophie in Der Rosenkavalier am
Royal Opera House Covent Garden London unter der Stabführung von
Sir Charles Mackerras.
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