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Konzerte
der Darmstädter Residenzfestspiele 2009
"Sternstunden"
Das
Open-Air-Festival an historischen Schauplätzen der ehemaligen Residenz
Darmstadt!
Hier
finden Sie
Presseberichte zu unseren Konzerten der
Darmstädter Residenzfestspiele 2009
Fr,
24. Juli 2009
20:00 Uhr
Kollegiengebäude
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F. W. Murnau - Faust
Stummfilm mit Musikbegleitung
Im Rahmen des kinoSommer hessen 2009
Kooperationspartner: Film- und Kinobüro Hessen e.V.
Konzertchor Darmstadt, Carsten-Stephan Graf von Bothmer, Klavier und
Anke Schimpf (Flöte und Saxophon)
20:00 Uhr - Vorspann: Faust-Scenen, unter anderem mit dem bekannten
Schauspieler Walter Renneisen
21:30 Uhr - Stummfilmkonzert: Faust |
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Faust
Live-Kompositionen zum
Stummfilmklassiker
Immerhin erlebten die rund
250 Besucher, dankenswerterweise rasch mit Folienumhängen versorgt, ein
außergewöhnliches Spektakel für Auge und Ohr. Friedrich Wilhelm Murnaus 1926
entstandener „Faust “- Stummfilm, der
die Öffentlichkeit als „Werk mit wenig Inhalt, aber tollen Bildern“ (Astrid
Pohl in ihrer informativen Einführung) extrem beunruhigte, wurde mit einer
„kollektiven Live-Komposition“ des Berliner Stummfilmmusikers Carsten-Stephan
Graf von Bothmer begleitet. An der Aufführung beteiligten sich neben dem
vom Flügel aus leitenden Komponisten
auch der Konzertchor Darmstadt und Anke Schimpf an Saxofon und Querflöte.
Für die suggestiven Bilder
des Murnau-Films, wechselnd zwischen aufgewühlter Dramatik, stiller Intimität,
Fantastik und Realistik, Volks-, Natur-, und Liebesszenen, findet von Bothmer
stilistisch vielfältige Patterns, bemerkenswert im kreativen Durchhaltevermögen
von neunzig Minuten. Diese wechseln zwischen avantgardistisch- experimenteller,
spätromantischer, jazziger oder populär-folkloristischer Idiomatik und werden
reichlich zufällig und unverbindlich aneinandergereiht.
Die Impulse gehen von von
Bothmers Klavierpart aus; Anke Schimpf sorgt mit dem Sopran-Saxophon für
schrille Störklänge und mit der Flöte für zarte, idyllische Kantilenen. Die
etwa dreißig Choristen reagieren
aufmerksam und äußerst konzentriert anhand vorgegebener Module mit
Vokalisen, Klanglauten, Schreckensrufen, Stöhnen oder Lachsalven. Solostimmen
(Sopran, Bariton) heben sich heraus, flächige Cluster werden angedeutet,
Tanzrhythmen mit Pappröhren geformt, Zitate („Dies Isae“, Choralmelodie „Lobe
den Herren“) als Collagen eingebaut. Manches wirkt faszinierend expressiv.
[...]
Die Höhepunke liegen im
Vorspann
Im Vorspann dieser
Eröffnungsveranstaltung erwies sich die nicht angekündigte Mitwirkung von
Walter Renneisen als Highlight: Der beliebte Schauspieler stimmte mit Goethe- Gedichten und mit dem köstlichen
„Plädoyer für Herrn Mephistopheles“ von Karl Ettlinger, dem 1939 gestorbenen,
aus Frankfurt stammenden Journalisten und Schriftsteller „Karlchen“, auf die
„Faust“- Thematik ein. In einer kontrastreichen Interpretation, mit Tremoli und
Arpeggien orchestrale Wirkungen simulierend, hatte die junge Pianistin Bomi Cha
mit dem Vorspiel zur Oper „Mefistofele“ von Arrigo Boito den Abend begonnen.
Franz Schuberts „Christ ist entstanden“, Robert Schumanns „Heidenröslein“ und
Friederich Schillers einfühlsame Chorfassung des Zelterschen „Es war ein König
in Thule“ bot dem Darmstädter
Konzertchor unter Wolfgang Seeliger differenzierter, den Feinheiten der
strophischen Werke nachgehender Leitung einmal mehr Gelegenheit, seine große
choristische Gestaltungskunst unter Beweis zu stellen. [...]
Darmstädter Echo 27. Juli 2009 |
So,
26. Juli 2009
16:00 Uhr
Hofgut Oberfeld
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Der Teufel mit den 3 goldenen
Haaren
Musikbühne Mannheim, Matthias Eschli, Tanja Hamleh, Ingo Wackenhut,
Christina Prieur, Michael Timmermann (Sprecher), Frank Steuerwald
(Musikalische Leitung / Keyboard)
Regie: Eberhard Streul
Gewinnspiel
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Teufels Großmutter gibt Gas
[...]
Der Komponist Frank Steuerwald hat das Grimmsche Märchen vom "Teufel
mit den drei goldenen Haaren" mit Liedern gespickt, die das Abenteuer
vom Glückskind Felix spiegeln. Vom Menuett in Mozartmanier bis zum
rosaroten Liebesduett oder teuflisch gutem Rock ist alles dabei.
Erzähler Michael Timmermann hat dazu die Hand lung zwischen den Szenen
gerafft, denn das Märchen ist lang Regie führt Eberhard Streul. [...] Die Bravorufe jedenfalls danken einer teuflisch guten Inszenierung, an der Kinder und Eltern Spaß hatten.
Darmstädter Echo, 28. Juli 2009
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So,
26. Juli 2009
20:30 Uhr
Kollegiengebäude |
Vedrò
il mio
sole
Basel baroque consort, Doron Schleifer (Countertenor)
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In der Magie des Klangs
versinken
Basel Baroque Consort
Einfache Melodien,
schwungvolle Rhythmen, starke Kontraste: Mit seiner glockenhellen Stimme bot
Doron Schleifer dem Darmstädter Publikum bei den Residenzfestspielen etwas ganz
Besonderes: Wer sich von seiner Sangeskunst verzaubern ließ, dem wurde der
Abend zum Kunstgenuß. Selbstbewusst trug der 29-jährige Countertenor in den
weiblichen Stimmlagen Alt und Sopran barocke Arien und Liebeslieder vor.
Durch sensibles Ausbalancieren
der Tonlagen von Gesang, Blockflöten, Gambe und Cembalo fand das in der Schweiz
beheimatete Ensemble für die
Lebendigkeit des Frühbarock und die Feinheiten des Hochbarock eine ganz
eigene künstlerische Gestaltung.
Verträumte Melodien wechseln
sich ab mit lebendigen Rhythmen und dynamisch intonierten Tonlagen.
Mit ihrer
gelungenen musikalischen Interpretation von Georg Friedrich Händels (1685 und
1759) „Gentle Morpheus Son Of Night“ knüpfte das internationale Ensemble an das
Festspielmotto „Sternstunden“ an.
Darmstädter Main-Echo Do, 30. Juli 2009
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Truhenorgel tritt Barockharfe
[...] Eine weitere Sternstunde des Barock gab es unter dem Titel
"Florilegium Musicum" im gut besuchten Hofgut Oberfeld mit dem
Ensemble Bell'arte Salzburg, das sich mit einem originellen Instrumentarium um
die Entdeckung klanglicher Aspekte der Alten Musik bemüht. So gerät zum
Beispiel die Continuo Begleitung im Wechsel von Truhenorgel und Barockharfe
(Margit Schultheiß), Gambe oder Violone (Christian Zincke) und vor allem durch
die dezente Sonorität des Chalumeau (Christian Leitherer) äußerst vielfarbig
und abwechslungsreich: Pastos-sakral und abgedunkelt bei einer Pavane
von Purcell, leicht und aufgehellt bei einer Gambensonate von Telemann. [...]
Wenn auch die Programmgestaltung nicht frei von Einförmigkeit, verliehen
doch das profunde Stilverständnis und die virtuose Interpretationskunst des
Ensembles, verbunden mit besonderer Sensibilität, diesem Konzert seine
außergewöhnliche Qualität.
Darmstädter Echo, 1. August 2009
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Italienische Opernnacht auf der Darmstädter
Mathildenhöhe
[...]Das Gebet der „Maria Stuarda“ aus Donizettis
gleichnamiger Oper zeigte sogleich die Vorzüge der Sänger: ihre kräftigen,
naturalistischen Stimmen, viel Plastizität und vor allem eine homogene
Ausstrahlung. Sehr lobenswert auch die Männerstimmen in Rossinis „Guglielmo
Tell“: Gemeinsam mit Solist Guillermo Dominguez (Tenor) stemmten sie die
zurecht mit viel Applaus bedachte Arie des Arnoldo „O muto asil“, die in
luftige Höhen führte. [...]
Soojin Moon (Sopran) schwelgte in der Arie der
Elisabeth „tu ch’è la vanità“ aus Verdis „Don Carlo“ – klar in der Tongebung,
mühelos in den Höhen. Juri Batukov (Bariton) beeindruckte nicht nur als
Bösewicht im „Credo des Jago“ aus Verdis „Otello“. Schließlich glänzte der Venezolaner
Guillermo Dominguez mit der prächtig gesungenen Arie des Rodolfo „Quando le
sere al placido“ aus Verdis „Luisa Mille“ sowie mit dem unverdrossen
intonierten „Nessun dorma“ („Turandot“), das das Ende des Konzertes einläutete.
Darmstädter Echo, 03. August 2009
Fest der Klänge und Farben
DARMSTADT.
Einen Bogen von der klassischen Oper bis zum modernen Musical schlug das
Galakonzert bei den Darmstädter Residenzfestspielen am Freitag auf der
Mathildenhöhe. [...]
Der
Konzertchor war mit seiner vorzüglichen Gesangstechnik ein ebenbürtiger Partner
der Vokalsolisten, und er erzielte mit dem kultiviert vorgetragenen
Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“ einen rauschenden Publikumserfolg.
In
erfreulicher Eintracht zeigten sich die beiden Sopranistinnen Deborah Sasson
und Eva Lind, die mit Duetten aus „Lakmé“ von Delibes oder „Hoffmanns
Erzählungen“ von Offenbach bewiesen, dass sie darstellerisch wie stimmlich auf
Harmonie bedacht sind. [...]
Ihre
jüngere Kollegin Eva Lind brillierte mit den Koloraturen der Gilda aus Verdis
„Rigoletto“ [...] .
Die Höhepunkte des Abends lagen schließlich im
Bereich des Musicals. In Ausschnitten aus „My Fair Lady“ von Frederick Loewe
und „The Phantom of the Opera“ von Andrew Lloyd Webber erlebte man mitreißenden
tänzerischen Schwung bei der Gemeinschaftsarbeit von Solisten, Chor und
Orchester unter Seeligers zündendem Dirigat. Seeliger wies darauf hin, dass er
jahrelang Assistent von Leonard Bernstein war, dem Maestro, dessen „West Side
Story“ in einem Medley am Ende des Programms stand. [...]
Darmstädter Echo, 10. August 2009
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Sa, 01. August 2009
20:30 Uhr
Mathildenhöhe
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Rüdiger
Oppermanns Karawane & Hong Yü Cheng
Rüdiger
Oppermann (Harfe, eHarp, Morin Khoor), Enkh Jargal (Steppengesang,
Morin Khoor), Jatinder Thakur (Tablas), Jorgen Lang (Gitarr), Roland
Schaeffer (Nadaswaram und Saxophon)
Sondergast aus China: Hong Yü Cheng (Guqin)
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Klangteppich der Weltmusik
MystischeMelodien und kunstvolle Klangvielfalt: Souverän durch den
Dschungel der Weltmusik geleitete der Harfenist Rüdiger Oppermann als
"Karawanenführer" die Gruppe seiner sieben musikalischen Mitreisenden
bei den Residenzfestspielen auf der Mathildenhöhe. Rüdiger Oppermann
und seine weltmusikalische Karawane sorgten für einen Abend voller
überraschender Klangerlebnisse: innovativ, inspirierend,
interkulturell. Ein hörenswerter Ausflug in unbekannte Klangwelten, den
das Publikum mit begeistertem Beifall würdigte und dem Karawanenführer
Oppernman nsogar den Gefalltat, den Refrain eines mongolischen
Schamanengesangs in den höchTönen mitzusingen.
Darmstädter Echo, 03. August 2010
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So, 02. August 2009
20:30 Uhr
Mathildenhöhe |
Joseph
Haydn:
Die Jahreszeiten
Oratorienkonzert zum Haydn-Jahr
Katharina
Leyhe (Sopran), Andreas Karasiak (Tenor), Orchestra Teatro Lirico
(Sofia), Konzertchor Darmstadt,
Leitung:
Wolfgang
Seeliger
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[...]
Wolfgang Seeligers Dirigat war vorantreibend und
setzte auf Dramatik. Der Konzertchor Darmstadt widmetet sich den
wuchtigen und
oft fugierten Chorpartien mit gebührender Kraft, und in den
feingliedrigen
Chorpassagen kam die volkstümlich- liedhafte Note Haydns zum Vorschein.
Die
populären Partien des Werks trugen die über 40 Choristen zügig vor.
Insgesamt zeichnete sich der Konzertchor durch Strahlkraft und
Homogenität aus.
Die Texte [...], gestaltete der Chor mit klarer Diktion. Dem prächtigen
Chorklang standen drei ausgezeichneten Solisten gegenüber; Katharina
Leyhe sang
die Partie des Bauernmädchens Hanne mit Natürlichkeit, leuchtenden
Spitzentönen
und sicheren Koloraturen. Auch der Tenor Andreas Karasiak formte seine
Rolle
des Burschen Lukas mit farbreicher Wortdeklamation aus, und Sebastian
Noack war
ein baritonal glänzender Pächter Simon.[...]
Darmstädter
Echo, 4. August 2009 |
Zarte besaitete Songs
[...]Folk mit Nadia Birkenstock im Hofgut Oberfeld
[...] Die Liebe zur „Clairseach“, der Harfe der keltischen
Barden, hat Nadia Birkenstock für sich entdeckt, und die hat es zu einer veritablen
Meisterschaft auf dem noblen Instrument gebracht.[...]
Sie singt schottische Balladen und irische Liebesleider,
aber auch keltisch inspirierte Songs aus eigener Feder.
Schon im vergangenen Jahr überzeugte die Harfenistin bei den
Darmstädter Residenzfestspielen mit einem „Keltischen Notturno“. Inzwischen hat
die Solistin vier Mitstreiterinnen gefunden, die sich ebenso begeistern für
diese herb- schöne Musik. Vera Marreck und Anne Hüttmann (Geige), Inken Leupolt
( Cello) und Imke Albert (Bratsche) haben wie Nadia Birkenstock eine klassische
Ausbildung durchlaufen und spielen ambitioniert Kammermusik von Bach und
Mozart, Hindemith und Sibelius. Im 2005 gegründeten Folk- Quartett „ Northern
Lights“ aber konzentrieren sie sich auf traditionelle Songs und Tänze, die sie
in ausgefuchste Arrangements verpacken.[...]Das Quintett setzt auf ruhige und
nachdenkliche Stücke, bietet aber zuweilen dem Publikum ein Angebot zum Tanz
mit flotten Jigs und Reels, das allerdings unerwidert bleibt im gut besuchten
Kuhstall.
Umso größer die Begeisterung des Publikums für die sanften
Lieder und die klare Stimme der Harfenistin.[...]Wie gut das Quintett
harmoniert , das zeigen Klassiker wie „She moved through the fair“[...]oder
verschmitzte Folktales wie „The Lothian
Hairst“ das die feuchten Träume eines jungen hochland.- Schotten schildert, der
so gar nichts zu lachen hat bei der harten Arbeit in den Lowlands. Vollends
überzeugend der „ Harp Song of the Dane Women“ eine wütende Klage der
Fischersfrauen über den „ alten grauen Witwenmacher „ begleitet nur von den
dunklen Klangwolken der Harfe.
Darmstädter Echo, 8.August 2009
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Fr,
07. August 2009
20:30 Uhr
Mathildenhöhe
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Golden Summernight
Stars
Musical- und Operngala
Deborah Sasson, Eva Lind, Robert Schwarts, Opernorchester
Leitung:
Wolfgang Seeliger |
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Sa,
08. August 2009
20:30 Uhr
Mathildenhöhe
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Las
Estrellas
del Tango
Monica
Rodriguez (Gesang), Jorge Galbassini (Gitarre und Bandoneon), Humberto
Cosentino (Gitarre, Gesang und Querflöte), Gabriel Battaglia (Gitarre,
Charango),
Tanz & Choreographie: Fabián y Marión Acosta
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Sterne des Tango mit Monica Rodriguez
Bei
angenehmen Temperaturen kamen am Samstagabend 500 Tango-Enthusiasten auf die
Mathildenhöhe, um eine argentinische „Milonga“ zu erleben.
„Milonga“ bedeutet ursprünglich sowohl Gespräch wie Gerede. Heute sind
das Lieder bei Tanzveranstaltungen am Rio de la Plata, weil die Texte sich aus
Geschichten speisen, die nicht ganz wahr, aber auch nicht ganz gelogen sind.
Die Musiker spielen den „Tango Nuevo“, der im Viervierteltakt entfernt an die
europäische Variante erinnert und im Dreivierteltakt „Vals“ genannt wird. Dazu
kommt verwirrenderweise noch ein Tanz, der selbst „Milonga“ heißt und dessen
Rhythmus nach einem vertrackten Beguine klingt.
In dem Ensemble „Tango Fascinación“ ist die „Milonga“ bestens
aufgehoben; findet man doch hier ausschließlich argentinische Musiker. Meist
klingen die Arrangements zeitgemäß gitarrenlastig, was an dem ungewöhnlichen
Virtuosen Gabriel Battaglia liegt. Der Bandoneonist Jorge Galbassini
unterstützt ihn, gelegentlich auch an einer lateinamerikanischen Laute,
Humberto Cosentino bläst die Querflöte, und der Perkussionist Aldo Martinez
spielt das Klavier. [...]
Selbstverständlich drehen
sich die Texte um die Liebe, den Alkohol und die Musik. Doch in einer Republik
mit einer amtierenden Präsidentin steht die Milonga-Sängerin auch für die
emanzipierte Frau im dritten Jahrtausend. Und so verwandelt Monica Rodriguez am
Ende die Mathildenhöhe in einen pulsierenden argentinischen Marktplatz.
Darmstädter Echo, 10. August 2009
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So, 09. August 2009
11:00 Uhr
Mathildenhöhe
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Max und Moritz
"Neue
Streiche": Das
klassische Familienmusical
Mit freundlicher Unterstützung "BASLER Versicherungen"
Kleine Oper Bad Homburg
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Sa, 22. August 2009
20:00 Uhr
Festplatz Willy-Brandt-Halle - Mühlheim
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Italienische Opernnacht - Mühlheim
Projektchor Mühlheim, Konzertchor Darmstadt, Opernorchester,
Stargast: Deborah Sasson,
Leitung: Wolfgang Seeliger
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Vokale Sterne am Firmament
[...]
Die vielen Besucher auf dem Festplatz neben der Willy-
Brandt- Halle bekamen jene musikalische Italianità geboten, die ihnen
Ilona
Goldmann- Schönig im Namen der Veranstaltergemeinschaft aus Darmstädter
Residenzfestspielen und Markwaldtheater Mühlheim versprochen hatte. Die
Sterne
leuchteten nicht nur am Abendhimmel, sondern neben den instrumentalen
der von Wolfgang
Seeliger präzise geleiteten Darmstädter Hofkapelle auch die vokalen des
Projektchors Mühlheim, der wie auch die Hofkapelle, seit Anbeginn die
Opernnächte gestaltet.[...]
Hellwach
verfolgte das Publikum den lange währenden Abend und genoss so
auch den tenoralen Aufruf kurz vor dem Programmende, dem noch etliche
Zugaben
folgten, bis ein fulminantes Feuerwerk am beinahe mitternächtlichen
Himmel die
Italienische Opernnacht 2009 optisch – kulinarisch abschloss.
Offenbach-Post,
24. August 2009
Romantik und Leidenschaft unter
freiem Himmel
Die
Veranstaltergemeinschaft aus Darmstädter
Residenzfestspielen und Markwaldtheater Mühlheim hatte hervorragende
Solisten
für das Kulturhighlight gewinne können , allen voran die international
bekannte
Deborah Saison aus Boston (USA)[...]
Mit
ihr auf der Bühne standen die aus Offenbach stammende Virginia
Goldmann[...] und der niederländische Tenor Robert Schwarts. Zum
Gelingen des
Abends trugen auch die gekonnt aufspielende Darmstädter Hofkapelle
unter der
Leitung Wolfgang Seeligers, der erfahrene Projektchor Mühlheim, seit
Anbeginn
der Opernnächte ein fester Bestandteil, und der Konzertchor Darmstadt
bei.[...]
Das vokale Feuerwerk auf dem Festplatz neben der Willy- Brandt- Halle
wurde
nach vielen Zugaben noch von einem bunten Lichterspiel am Mühlheimer
Nachthimmel abgerundet, das vor rund 1100 Besuchern einen optischen
Schlusspunkt setzte.
Hanauer
Anzeiger, 26. August 2009 |
Weitere Presseberichte zu unseren
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